Das Sakrament der Taufe

Am Beginn unseres Lebens steht die Zusage Gottes: «Ich liebe dich!» 

 

Die Taufe

Diese Liebe schenkt er uns, ohne dass wir dafür eine Vorleistung erbringen müssten. Deshalb dürfen auch schon kleine Kinder getauft werden, denn Er, der selbst die Liebe ist, liebt uns, einfach, weil wir Menschen sind. Und er bittet uns nur um Eines: «Schenkt auch Ihr mir eure Liebe!». Er bittet uns, aber er zwingt uns nicht, er respektiert unsere Freiheit. In der Taufe sagen wir Ja zu dieser Liebe. Bei der Taufe eines Kleinkindes übernehmen die Eltern und Paten diese Aufgabe. Sie sagen anstelle ihres Kindes dieses Ja und übernehmen damit die Aufgabe, ihr (Paten-)kind in diesem Glauben zu erziehen und zu begleiten und es hinzuführen zu einem Leben in der Gemeinschaft der Kirche. Wenn der Mensch diese Liebe annimmt, gewinnt er! Denn mit der Taufe wird das Kind/der Erwachsene in das Leben Jesu hineingenommen. Dazu gehört auch die Verheissung eines Lebens, das über den Tod hinausgeht. 

Die Taufe ist das erste und grundlegende christliche Sakrament. Sie bewirkt die Aufnahme des Täuflings in die Kirche.

Wer sein Kind taufen lassen oder als Jugendlicher oder Erwachsener selbst getauft werden möchte, nimmt dazu am besten Kontakt zu seinem Ortspfarrer, zu einem befreundeten Priester oder Seelsorger/Seelsorgerin auf, um das weitere Vorgehen auf dem Weg zu Taufe zu besprechen.

 

Die Taufpaten

Für gewöhnlich muss ein Taufpate mindestens 16 Jahre alt, katholisch und gefirmt sein sowie das Sakrament der Eucharistie empfangen haben und ein dem Glauben entsprechendes Leben führen. Daher kann jemand, der nicht katholisch ist das Patenamt nicht übernehmen. Ein Getaufter aus einer anderen christlichen Gemeinschaft kann sogenannter "Taufzeuge" werden, jedoch nur dann, wenn zusätzlich ein katholischer Pate existiert. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann kein Patenamt mehr übernehmen.

« Denn alle seid ihr durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. » 

Galater 3, 26-27