Jean-Marie Lovey Bischof von Sitten

Unser Bischof

Jean-Marie Lovey ist am 2. August 1950 in Orsières (Chez-les-Reuses) geboren, 1971 trat er in die Kongregation der regulierten Chorherren vom Grossen St. Bernhard ein. Nach seinem Theologiestudium in Fribourg wurde er am 15. Juni 1977 in der Kapelle des Hospizes auf den Grossen St. Bernhard zum Priester geweiht. Anschliessend wurde er Seelsorger am Kollegium in Champittet und in Sitten, 1989 Novizenmeister seines Ordens, 2001 Prior des Hospizes auf dem Grossen St. Bernhard und schliesslich 2009 Propst (Abt) der Kongregation. Am 8. Juli 2014 ernannte ihn Papst Franziskus zum Bischof von Sitten. Am 28. September 2014 wurde er in der Kathedrale von Sitten von seinem Vorgänger, Bischof Norbert Brunner zum Bischof geweiht. Das Motto seines Dienstes als Bischof lautet: «Evangelii gaudium». Diese Freude des Evangeliums zu verkünden, ist ihm ein Herzensanliegen. Dazu ist es ihm wichtig, Christus in den Mittelpunkt von allem zu stellen. «An jedem Ort, an dem Entscheidungen getroffen werden, muss sich die Zentralität Christi zwingend stellen. Christsein bedeutet, in einer lebendigen Verbindung mit Christus zu stehen und nicht, eine eingerichtete Struktur zu betreiben.» Innerhalb der Konferenz ist der Bischof von Sitten für das Resort Migration und die Dienststelle Migratio verantwortlich. Diese widmet sich der Seelsorge an Migrantinnen und Migranten sowie Menschen unterwegs.

Anlässlich seines 75. Geburtstags am 2. August 2025 hat Msgr. Jean-Marie Lovey dem Papst sein Rücktrittsgesuch übermittelt, wie es das kanonische Recht vorsieht.