Die Schwestern von St. Ursula Brig

Überzeugt davon, dass ein Leben mit Jesus Christus Sinn macht, hat Mutter Anne de Xainctogne (1567-1621) schon 1606 gemeinsam mit andern Frauen Mädchen unterrichtet, damit auch sie Christus kennenlernen.

Überzeugt davon, dass Jesus Christus und die Botschaft, die er gelebt hat, auch unserem eigenen Leben Richtung geben kann, leben die Schwestern von St. Ursula bis heute mit ihm verbunden in Gemeinschaft.

Ihr Ziel ist es, auch andern Menschen zu einem guten, sinnerfüllten Leben zu verhelfen. Deshalb versuchen sie sie zu fördern, besonders die weniger Privilegierten. Sie setzen sich ein für eine gute Bildung, helfen im Gesundheitswesen, in Pfarreien und in anderen sozialen Bereichen. 

Die Gründung des Klosters St. Ursula in Brig ist ein Anfang, den nicht so sehr Schwestern gesetzt haben, sondern sie geht auf die Initiative eines Politikers zurück: Baron Kaspar Jodok von Stockalper ist ein Renaissance-Fürst und Mäzen im Grössenmassstab des Wallis. Für die Ausbildung der Mädchen holt er Ursulinen aus Fribourg nach Brig. Am 1. November 1661 trafen die ersten vier Ursulinen in Brig ein. Schon 10 Jahre nach ihrer Ankunft wurden die paar Ursulinen in Brig eine eigenständige und unabhängige Ordensgemeinschaft. Neben Schule, Krankenpflege (Spital in Visp), Waisenhaus und Lehrerinnenseminar zogen sie im 20. Jahrhundert auch in die Missionen nach Südafrika, Indien und Rumänien.

Kontakt: Kloster St. Ursula, alte Simplonstrasse 38, 3900 Brig, Tel: 027 922 18 18, sekretariat@st-ursula.ch